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Friedhof St. Petri-Luisenstadt

Kurzporträt

Von den Begräbnisplätzen der St.-Petri-Gemeinde, der ältesten Kirchengemeinde Berlins, ist einzig dieser jüngste Friedhof erhalten. Er wurde 1838 nach Plänen von Friedrich Wilhelm Langerhans (1780–1851) angelegt. An drei Seiten grenzt er fast vollständig an weitere Friedhofsflächen. Am 22. August 1838 wurde der Friedhof von Bischof Neander geweiht, tags darauf erfolgte die erste Beisetzung.

Die Grabstätte Gottfried Roys (1788–1838), seinerzeit Inhaber der "Wollen- u. Baumwoll-, Strickgarn- u. Mühlenbeuteltuch-Fabrik", ist heute nicht erhalten, vermutlich fiel sie dem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg zum Opfer, bei dem auch die Gebäude der Friedhofsverwaltung und der ersten Kapelle bis auf die Fundamente zerstört wurden. Auch das ehemalige Eingangstor in der Friedenstraße kam dabei zu Schaden, Reste des ehemaligen Tores sind am rechten Pfeiler zu erkennen.

Von seiner Einweihung bis zum 1.1.1965 war der Friedhof Bestattungsort der Gemeinde St. Petri. Ab diesem Zeitpunkt bildeten die mehr als 270 Jahr getrennten Gemeinden wieder eine Einheit: St. Petri-Luisenstadt.

Eine von altem Baumbestand begrenzte Hauptallee führt zur Öffnet internen Link im aktuellen FensterKapelle, die in den Jahren 1910 bis 1912 nach Entwürfen des Stadtbaumeisters Walter Koeppen im neoklassizistischen Stil errichtet wurde. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, es wurde 1998/99 restauriert.

Auf dem Friedhof fanden viele historisch interessante und auch wohlhabende Persönlichkeiten ihre letzte Ruhe, was sich in mehreren kunst- und kulturhistorisch bedeutsamen Grabstätten (Mausoleen, Wandgrabmale, Gittergräber) aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts widerspiegelt. Das Mausoleum Roesicke, entworfen von Franz Schwechten und ca. 1886 errichtet, wurde zum Baudenkmal erklärt.

Friedhof St. Petri-Luisenstadt
Friedenstraße 81
10249 Berlin

Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Tram M5, Tram M6, Tram M8 bis Klinikum im Friedrichshain

Parkplätze auf dem Gelände: vorhanden

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Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.00 Uhr sowie nach Vereinbarung

Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Tram M5, Tram M6, Tram M8 bis Klinikum im Friedrichshain

Parkplätze auf dem Gelände:

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